Coachfinder
Coachfinder ist eine Serviceplattform, die Nutzer:innen mit zertifizierten Business- und Personal-Coaches vernetzt.
UX/UI Case Study
UX Research
Wireframes
Prototyping
Usability Testing
App Design
Design System
Projektübersicht
In einer Zeit wachsender persönlicher und beruflicher Herausforderungen mangelt es oft an einem effizienten Weg, qualifizierte Unterstützung zu finden. Coachfinder ist eine Service-Plattform, die Nutzer:innen gezielt mit dem idealen Coach vernetzt. Ob Business-Coaching oder persönliche Weiterentwicklung: Die App ermöglicht eine gezielte Suche nach Fachgebiet, Standort und Bewertung.
Meine Rolle
UX/UI Design, Konzeption, Design Thinking, UX Writing und Branding
Zeitrahmen
20 Tage – während des UX Design Bootcamp, Talentgarden Wien
Tools
Figma, Miro, Adobe Illustrator, Google Sheets
Design Thinking Process
Phase 1
Empathise und Research
Die Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie die qualitativen Interviews zeigten klare Lücken: mangelhafte mobile Optimierung und unzureichende Filtersysteme.
Interviews
Fragen
Antworten und Insights
Die User Interviews lieferten klare Insights: Preistransparenz, nachvollziehbare Coach Qualifikationen und ein niederschwelliger Erstkontakt sind entscheidend für Vertrauen und Nutzung.
Phase 2
Define
Auf Basis der analysierten Daten wurden die Bedürfnisse und Pain Points der Nutzer:innen herausgearbeitet, ihr Verhalten nachvollzogen und daraus ein klarer User Flow entwickelt. Diese Schritte bildeten die Grundlage für gezielte Entscheidungen im weiteren Designprozess.
User Persona Valerié
sucht effiziente Unterstützung ohne administrativen Overload.
User Journey Map
Definition der Touchpoints von der ersten Suche bis zur Buchung.
How Might We Question
„Wie können wir den Suchprozess so intuitiv und vertrauenswürdig gestalten, dass Nutzer:innen ohne Zögern den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme gehen?“
Jobs to be Done
„Wenn ich vor einer beruflichen oder persönlichen Herausforderung stehe, möchte ich unkompliziert einen qualifizierten Coach finden, damit ich schnell und zielgerichtet an einer Lösung arbeiten kann.“
Die Information Architecture bildet das Rückgrat und beantwortet die Kernfragen:
Wo bin ich? Was finde ich hier? Wo geht es weiter?
Phase 3
Ideate
Mit Brain Dumping und Crazy 8s wurden in kurzer Zeit erste Layout-Konzepte und Solution Sketches generiert.
User Story Map bildete die strategische Basis für das Wireframing und die Erstellung des Prototypen.
Phase 4
Pototype
Erstellung eines Low-Fidelity Prototyps aus Papier, um die Navigationslogik und das mentale Modell der Nutzer:innen ohne visuelle Ablenkung zu testen.
User Tests
Tasks
Insights und Findings
Feedback und Evaluating der ersten User Tests
User-Insights in Form gegossen:
Das visuelle Fundament
Der Übergang von Papier und Stift zu Tastatur und Maus markiert den entscheidenden Schritt vom analogen Konzept zum digitalen Produkt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den ersten Usability-Tests direkt in das Interface-Design integriert.
Ein Styleguide bildet das Fundament: Er definiert Typografie, Farbwelt und Bildsprache, um eine konsistente und intuitive User Experience zu gewährleisten.
Phase 5
Usability Testing
Lösungen ausprobieren. Ergebnisse messen.
Durch gezielte Tests erhalte ich wertvolle Einblicke und direktes Feedback der Endnutzer:innen. Ich lege vorgefasste Meinungen zugunsten einer objektiven Optimierung ab und gewinne neue Inspiratioinen. Ein hervorragender SUS Score von 93 bestätigt mir die hohe Nutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienbarkeit.
Usability Tests
Aufgaben
User Feedback
Ein Rundgang
durch den Prototyp
Next steps
Die App wird kontinuierlich weiterentwickelt und es gibt bereits konkrete Ansätze für weitere Optimierungen.
Personalisierung
Vertiefung der Nutzerprofile für passgenauere Empfehlungen.
Direct Booking
Integration einer Kalenderfunktion zur direkten Buchung.
Coach-Interface
Entwicklung eines Bereichs für Coaches zur Profilverwaltung.
UX Metrics
Kontinuierliche Messung von Adoption Rate und Customer Satisfaction.
Meine Take Aways
Die Ausarbeitung schärfte meine UX-Arbeitsweise, festigte meine methodische Herangehensweise und vertiefte meine Erfahrung in der Arbeit mit komplexen Systemen.
Fokus auf das Wesentliche:
Perfektionismus kann den Fortschritt hemmen. Ich habe gelernt, Fehler als Teil des Lernprozesses zu akzeptieren.
Effizienz durch Timeboxing:
Klare Zeitfenster fördern die Effizienz und steigern die Qualität der Ergebnisse.
Kontinuierliches Testen und Hinterfragen der eigenen Annahmen
sind eine der wichtigsten Werkzeuge zu einem nutzerzentrierten Produkt.





























































